Fluglärm gerecht verteilen!

Aktivitäten

Die Region Ost vertritt die Anliegen der östlich des Flughafens Zürich gelegenen Gemeinden gegenüber Politik, Entscheidungsträgern und Medien. Sie ist als Behördenorganisation in direktem Kontakt mit Bundesrätin Doris Leuthard, dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), dem Regierungs- und Kantonsrat des Kantons Zürich sowie der umliegenden Kantone, dem Flughafen Zürich, Skyguide und den Fluglärmorganisationen, um ihre Anliegen zu vertreten und durchzusetzen. Die Region Ost nimmt in den Medien zudem Stellung zu aktuellen Themen betreffend Entwicklung des Flughafens Zürich und Fluglärm.

Allianz N-O-W mit gemeinsamer Lösung

Die Behördenorganisationen im Norden, Osten und Westen des Flughafens Zürich sowie weitere Fluglärmorganisationen haben sich zur Allianz N-O-W zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Lösung im Fluglärmstreit herbeizuführen. Mit dem Positionspapier, das am 7. Juli 2015 den Medien vorgestellt wurde, ist eine Konsenslösung vorhanden, die auch für den Süden und Deutschland eine faire Lösung bedeuten könnte.

 Positionspapier Allianz N-O-W

Allianz Ost gebildet

Die Behördenorganisation Region Ost, die Bürgerorganisationen Bürgerprotest Fluglärm Ost, Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau und Fluglärmsolidarität haben die Allianz Ost gebildet. Sie haben ihre Anforderungen an die Umsetzung des Staatsvertrags mit Deutschland gemeinsam definiert und verlangen eine faire Verteilung des Flugverkehrs.

 Stellungnahme zum SIL-Prozess

Bündnis kämpft gegen Pistenausbau: Positionspapier

Der am 2. Juli 2012 paraphierte Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland hat die Debatten über die Verteilung des Fluglärms, den Betrieb und die Infrastruktur des Flughafens Zürich neu lanciert. Alle Behörden- und Bürgerorganisationen aus West, Nord und Ost haben sich zusammengeschlossen zum Bündnis für eine nachhaltige Flughafenentwicklung. Die Behörden- und Bürgerorganisationen werden gemeinsam alle politischen Mittel ergreifen, um sicherzustellen, dass

  • Pisten nicht verlängert werden;
  • alle Himmelsrichtungen Teil der Lösung sind und Lasten übernehmen;
  • die betroffenen Gemeinden einbezogen werden
  • wirksame Lösungen gefunden werden, die garantieren, dass der ZFI eingehalten wird.

 Positionspapier zum Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland

Kampagne "Leben statt Lärm"

Die Region Ost hat sich 2011 hauptsächlich auf die Abstimmung zur Behördeninitiative II „Kein Neu- und Ausbau von Pisten“ konzentriert. Die von 42 Gemeinden lancierte Initiative wurde am 27. November 2011 von den Zürcher Stimmberechtigten leider mit einem Nein-Anteil von 58,5 Prozent verworfen. Eine Mehrheit fand die Behördeninitiative bei 26 Gemeinden rund um den Flughafen, was zeigt, dass die hauptsächlich vom Fluglärm betroffene Bevölkerung keinen weiteren Ausbau der Pisten am Flughafen Zürich wünscht. Der Gegenvorschlag des Vereins „Flugschneise Süd – Nein“ wurde mit einem Nein-Anteil von 68,2 Prozent verworfen.

Die Kampagne "Leben statt Lärm" zur Abstimmung wurde vom Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen in Zusammenarbeit mit Region Ost, IG West, IG-Nord, Bürgerprotest Fluglärm-Ost und Dachverband Fluglärmschutz durchgeführt. Sie umfasste klassische Mittel wie Plakatwerbung, Inserate, Flyer, Standaktionen, Give-aways, Podien, Leserbriefe, Medienarbeit und einer Website. Mit einer Facebook-Seite war man auch im Bereich Social Media präsent.